• Bei einer Vielzahl von Events basteln wir an solidarökonomischen Alternativen

    Komm' vorbei, nimm' teil, bring' dich ein! 

    Events

    Filmevent in München - "Das Grüne Gold"

    Wann? 9. Dezember 2017 um 17 Uhr
    Wo? Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München (U1/U2 Fraunhoferstraße)
    Eintritt? frei

    Weltweit gibt es einen massiven kommerziellen Ansturm auf Ackerland – das neue „Grüne Gold“. Eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf Exporteinnahmen verpachtet die Regierung Millionen Hektar Land an primär ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat seine Schattenseiten: Menschen werden vertrieben und eine bösartige Spirale der Gewalt in Gang gesetzt. Damit einhergehende Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung werden auch mit Entwicklungsgeldern von Institutionen wie der Weltbank oder der EU mit verursacht.

    Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer in seinem Real-Thriller auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte JournalistInnen, kämpfende UmweltaktivistInnen und vertriebene Bauern und Bäuerinnen.

    Diskutieren Sie nach der Filmvorführung mit Joakim Demmer (Regisseur Das Grüne Gold), Lena Michelsen (INKOTA-netzwerk) und Arne Klevenhusen (FIAN).

    Die Filmvorführung ist eine gemeinsame Veranstaltung von dem INKOTA-netzwerk, FIAN und dem Werkstattkino und findet im Rahmen der Münchner Tage für Menschenrechte statt.

     

     

    Info-Tour zum Thema Ernährungssicherheit in Guatemala

    Im Rahmen einer Info-Tour zum Thema „Ernährungssicherheit statt Zerstörung durch Goldabbau in Guatemala“ berichten zwei Gäste der INKOTA-Partnerorganisation Pastoral de la Tierra San Marcos (Landpastorale) von alltäglichen Herausforderungen im westlichen Hochland von Guatemala sowie von Lösungsansätzen, die im neuen INKOTA-Projekt umgesetzt werden sollen. In dem Projekt geht es zum einen darum die Ernährungssituation von kleinbäuerlichen Familien zu verbessern und durch loka­le Vermarktung von Bio-Gemüse ein zusätzliches Einkommen zu schaffen. Zum anderen werden friedliche Pro­testformen und Öffentlichkeitsarbeit gegen die Ausweitung des Gol­dabbaus unterstützt. Zu Gast kommen die Kleinbäuerin und Projektteilnehmerin Cristina Crúz sowie der Projektleiter der Landpastorale Rony Aguilar.

    Cristina Cruz erzählt aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit als Kleinbäuerin in einer abgelegenen indigenen Hochlandgemeinde. Außerdem wird sie ihre eigene Erfahrung mit dem Projekt schildern und dessen Bedeutung für ihre Familie sowie die ländlichen Gemeinden darlegen.  

    Rony Aguilar, Agrarwissenschaftler, ist Verfechter der ökologischen Landwirtschaft und bringt als Projektleiter großes Fachwissen über die Problematiken der Region mit und wird von den innovativen Lösungsansätzen des Projekts berichten.

     

    Bei den folgenden Veranstaltungen können Sie die beiden Gäste kennenlernen und mehr über das INKOTA-Projekt erfahren


    29.09. Leipzig

    19:00 Uhr: Taborkirche Kleinzschocher, Windorfer Str. 45A

    01.10. Eberswalde

    10:30 Uhr: Erntedankgottesdienst in der Ev. Kirchengemeinde Finow, Eberswalder Straße 70a, 1622

    02.10. Senftenberg

    18:00 Uhr: Kranich e.V., Eine-Welt-Laden, Markt 19

    03.10. Bernau

    17:30 Uhr: Jungendtreff Offene Hütte, Evangelsiche Jungend Barmin, Am Kirchplatz 10

    04.10. Rostock

    17:30 Uhr: Ökohaus Rostock, Hermannstraße 36

    05.10. Staßfurt

    19:00 Uhr: Ev. Pfarramt Straßfurt, An der Bode 8

    06.10. Hamburg

    18:00 Uhr: Wälderhaus, Am Inselpark 19

    08.10. Chorin

    10:30 Uhr: Dorfkirch Brodwin, Brodwiner Dorfstraße 6

    09.10. Berlin

    18:00 Uhr: INKOTA-Büro, Chrysanthemenstr. 1-3

     

    Weiterführende Informationen:

    Sipacapa soll gedeihen: Perspektiven für indigene Kleinbauern-Familien

    Aus eigener Kraft zur guten Ernte: Stärken Sie kleinbäuerliche Familien in Guatemala


     

     

    Filmfestivals in Hamburg und Essen

    Hamburg

    Wann? 7. Oktober2017, 18:00 – 01:00 Uhr

    Wo? Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg

    Eintritt? Frei


    Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Nach der Vorführung der TV-Version von Valentin Thurns Spielfilm "10 Milliarden - Wie werden wir alle satt" wollen Tanja Busse (Ernährungsrat Hamburg), Lena Michelsen (INKOTA-netzwerk) und Sabine Siehl (Wandelwoche Hamburg) mit euch diskutieren, wie Welternährung auf lokaler Ebene funktionieren kann. Im Anschluss gibt es leckere Stullen von den Stullenbauern, um gestärkt in die Abschlussparty der Hamburger Wandelwoche zu starten!

     

    Anmeldung wünschenswert. Bitte an info@remove-this.ernaehrungsrat-hh.remove-this.de (wegen Imbiss-Menge)

    Mehr Informationen zur Wandelwoche Hamburg

     

    Essen

    Wann? 10. November 2017, 18:00 bis 21:30

    Wo? Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Goethestraße 31, 45128 Essen

    Eintritt? Frei


    Im Rahmen des ersten Bundeskongresses der Ernährungsräte in Deutschland wird INKOTA in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichem Institut Essen den Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt“ zeigen. An der anschließenden Diskussionsrunde beteiligen sich der Regisseur Valentin Thurn und ErnährungsratgründerInnen aus dem In- und Ausland. 

    Der Film thematisiert die Problematik eines rapiden Weltbevölkerungswachstums auf 10 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen.

    Mehr Informationen zum Bundeskongress Ernährungsräte

    Filmfestival und Schnippeldisko Topf-Tanz-Talk

    Unter dem Slogan „Wir haben Agrarindustrie satt!“ ruft ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Bauern und Bäuerinnen, entwicklungspolitischen Gruppen und vielen mehr am 21. Januar 2017 zur großen „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin auf. Schon am Vorabend heißt es Topf-Tanz-Talk bei der weltweit größten Schnippeldisko.

     

    Wann: Freitag, 20. Januar 2017, 18-22 Uhr
    Wo: ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin-Moabit

    Mit scharfen Messern, heißen Beats, mitreißenden Themen und brodelnden Kesseln öffnet die Schnippeldisko zum sechsten Mal ihre Türen!

    Gemeinsam wollen wir Erntereste von Bauernhöfen aus der Region, die ohne uns in der Tonne und nicht auf unseren Tellern landen würden, zum Protestmenü für die „Wir haben es satt!“-Demo verarbeiten. Rund 1,5 Tonnen knubbeliges und ungewolltes Gemüse - zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn - soll gewaschen, geschält und geschnippelt werden! Gemeinsam mit der Fläming Kitchen werden wir ein leckeres Essen an den Start bringen. Mit Laib und Seele dabei sind die BäckerInnen von der Initiative „Die Freien Bäcker. Zeit für Verantwortung“. Helft mit den Teig zu kneten und zu formen, und freut euch auf duftendes Brot aus dem mobilen Backofen.

    Um nicht nur dem Gemüse sondern uns allen einzuheizen, legen an diesem Abend die DJ*anes der Green Music Initiative feinste Beats auf.

    Wer seinen Händen und Füßen mal eine Pause gönnen und dem Kopf etwas Futter geben will, kann das bei unserem vielfältigen Programm tun: Mit Tanztheater, Kurzfilmen und Bühnen-Gesprächen mit AktivistInnen und Engagierten der Agrarwende-Bewegung aus dem globalen Süden und Norden wird der Abend gut gefüllt sein.

    Unsere Themen für 2017 sind:

    • Bay-Santo verhindern - Saatgut und Brot gehen uns alle an.
    • Ausbeutung beenden - für gute Arbeitsbedingungen von MigrantInnen in der Landwirtschaft.
    • Don't waste it - Schluss mit Lebensmittelverschwendung.
    • Kommt in die Puschen - für eine Bewegung für Ernährungssouveränität in Deutschland, Europa und weltweit.

    Info-Tour: Ernährungssouveränität in Mittelamerika

    Um zum Thema "Zwischen Monokulturen und Agrarökologie - Kämpfe um Ernährungssouveränität in Mittelamerika" zu berichten, sind Jacqueline Chenier Golcher aus Honduras und Víctor Sánchez aus El Salvador zwischen dem 24. September und dem 8. Oktober 2016 auf einer Info-Tour durch Deutschland unterwegs.

    Jacqueline Chenier Golcher ist Mitbegründerin von Groundwell International in London, einer Organisation, die ländliche Gemeinschaften und nachhaltig Landwirtschafts- und Ernährungssysteme unterstützt. Víctor Sánchez setzt bei der INKOTA-Partnerorganisation Procomes aus El Salvador Projekte zur Ernährungssouveränität in ländlichen Gemeinden um.

    Bei Veranstaltungen in Hamburg, Köln sowie Berlin und Umgebung berichten sie aus der Theorie, was Ernährungssouveränität für Akteure der Zivilgesellschaft in Mittelamerika bedeutet, und beleuchten anhand von Fallbeispielen aus ihren Projekten, wie Agrarökologie in der Praxis umgesetzt wird. Víctor Sánchez berichtet vor allem über ein Projekt in 17 ländlichen und drei urbanen Gemeinden El Salvadors, das den beteiligten Familien einen Ausweg aus ihrer unsicheren Ernährungslage bietet. Dabei geht es immer wieder auch um die Frage, wie wir die Erfahrungen aus Lateinamerika, der Ursprungsregion des „bäuerlichen Weges“ (La Via Campesina) hier aufnehmen können, um das Leben auch in urbanen Räumen ernährungssouveräner zu gestalten.

    Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern zeigen wir unterschiedliche Möglichkeiten der Einflussnahme auf, um zum Beispiel urbane Landwirtschaft oder den Aufbau von Ernährungsräten zu unterstützen und damit Ernährungssouveränität in unserem direkten Umfeld zu stärken.

    Weitere Informationen zu den beiden Expertinnen findest du hier.

    Termine & Veranstaltungen

    26.9.2016 - Brandenburg an der Havel

    Ernährungssouveränität für Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in El Salvador. Veranstaltung mit dem Naturschutzzentrum Krugpark und dem Weltladen Brandenburg. Umweltpyramide, Naturschutzzentrum Krugpark, Wilhelmsdorf 6E, 14776 Brandenburg an der Havel. 19-21 Uhr.
    Flyer zur Veranstaltung (PDF, 350 KB)

    27.9.2016 - Eberswalde

    Den Hunger besiegen. Ernährungssouveränität für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in El Salvador. Evangelische Jugend Bernau und Eberswalde. Gemeindehaus der Evangelischen Stadtkirchengemeinde, Kirchstraße 6, 16225 Eberswalde. 17.30-19 Uhr. 

    28.09.2016 – Berlin

    Von den Anden bis ins Allgäu. Wie Kleinbauern weltweit für den Erhalt alter Sorten kämpfen. Veranstaltung in Kooperation mit Ethiquable, Meine Landwirtschaft, Oikocredit und AbL. Prinzessinnengärten, Prinzenstr. 35–38, Prinzessinnenstr. 15 in 10969 Berlin. Ab 14 Uhr.
    Flyer zur Veranstaltung (PDF, 179 KB)

    1.10.2016 - Berlin 

    2. Wir Haben es satt!-Kongress, AG 13: Zwischen Monokulturen und Agrarökologie - Kämpfe um Ernährungssouveränität in Mittelamerika. Workshop mit den beiden Referent*innen und Benjamin Luig von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Jan Urhahn vom INKOTA-netzwerk. Emmaus-Kirche, Lausitzer Platz 8a 10997 Berlin-Kreuzberg. 11:30-13:30 Uhr. 

    2.10.2016 - Berlin

    Stadt-Land-Food-Festival, Speakers Corner vom Ernährungsrat Berlin, mit Jacqueline Chemier Golcher. Zwischen 12:30 und 14:30 Uhr. 

    2.10.2016 - Eberswalde-Finow

    Erntedank-Gottesdienst in der Evangelischen Kirchgemeinde Finow. Víctor Sánchez spricht im Gottesdienst über seine Arbeit in dem von INKOTA finanzierten Projekt in 17 ländlichen und 3 städtischen Gemeinden im Osten El Salvadors. Friedenskirche Finow, Eberswalder Straße 70a, 16227 Eberswalde-Finow, 10:30 Uhr.

    4.10.2016 - Köln

    Kleinbäuerliche Agrarökologie gegen die Expansion industrieller Monokulturen.Expert*innen aus Mittelamerika berichten vom Kampf um Ernährungssouveränität. Veranstaltung in Kooperation mit Taste of Heimat e.V. und mit Valentin Thurn vom Ernährungsrat Köln und Taste of Heimat, Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79, 50823 Köln. 19:30-21:30 Uhr.
    Flyer zur Veranstaltung (PDF, 477 KB)

    5.10.2016 - Hamburg

    Kleinbäuerliche Agrarökologie gegen die Expansion industrieller Monokulturen.Expert*innen aus Mittelamerika berichten vom Kampf um Ernährungssouveränität. Veranstaltung in Kooperation mit Tomatenretter e.V. und mit Prof. Dr. Harald Lemke, Philosoph und Urban-Gardening-Aktivist. Markthof, Marktstr. 102, Karolinenviertel, 20357 Hamburg. 18:30-20:30 Uhr.
    Flyer zur Veranstaltung (PDF, 472 KB)

    6.10.2016 - Berlin

    Kleinbäuerliche Agrarökologie gegen die Expansion industrieller Monokulturen.Expert*innen aus Mittelamerika berichten vom Kampf um Ernährungssouveränität. Veranstaltung in Kooperation mit dem FDCL Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile/Lateinamerika und den Lateinamerika-Nachrichten. "Blauer Salon" im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (Aufgang III, 1.Stock links (direkt über dem Theater). 18:30-20:30 Uhr. Flyer zur Veranstaltung (PDF, 473 KB)

    Hier findest du weitere Informationen zur Rundreise.

    Linsen und Grinsen: Der erste Berliner Agrar Slam

    Gute Ernährung mal außergewöhnlich: Melodien so sorgfältig komponiert wie das Gemüse in deiner Suppe. Texte so bissig und scharf wie eine reife Chili. Humor, der dich zum Weinen bringt wie eine frische Zwiebel.

    Kleine künstlerische Interventionen bearbeiten beim ersten Berliner Agrar-Slam „Linsen und Grinsen“ die großen Fragen unseres Ernährungssystems und servieren dir die wilde und kreative Seite von Acker und Teller. In verschiedensten Formaten – ob musikalisch, poetisch, satirisch oder theatral - werden die Themen Essen und Landwirtschaft auf der Bühne lebendig.

    Denn Essen ist viel mehr als Nudeln mit Pesto: es geht um Geschmack und Identität, um globale Beziehungen von Nord zu Süd und regionale Kreisläufe zwischen Stadt und Land. Es geht um Selbstbestimmung, um Lebensunterhalte und natürliche Vielfalt. All das und noch viel mehr wird dir an einem bunten, lauen Sommerabend im Prinzessinnengarten von verschiedenen Künstler*innen aufgetischt.

    Komm vorbei und lass dich köstlich amüsieren!

    Wann: Donnerstag, den 14. Juli 2016 von 19-21.30 Uhr
    Wo: Prinzessinnengarten, Prinzenstraße 35-38, Berlin-Kreuzberg

    Anfahrt: U8 Moritzplatz

    Hier findest du weitere Informationen zur Veranstaltung. 

    Politischer Suppentopf: Kochend die Welt verändern

     

    Workshop

    Wer sichert eigentlich die Ernährung in den Städten der Zukunft? Was sind die großen Herausforderungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung? Welche Initiativen gibt es schon in den verschiedenen Regionen Deutschlands, die bereits Pfade in die Zukunft der Städte von morgen vortrampeln?

    In neun Workshops treffen wir uns zwischen Oktober 2015 und März 2016, um uns auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Pläne zu schmieden. Wir sind hungrig nach Veränderung!

    Die stetige Industrialisierung und Globalisierung unserer Landwirtschaft führen uns in eine Sackgasse. Sie verursacht hohe Treibhausgasemissionen, und ihr Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt ist nicht nur ethisch nicht mehr zu verantworten: In einem immer mehr von den Interessen großer Konzerne und wirtschaftlichem Wachstum dominierten Ernährungssystem, werden die natürlichen Lebensgrundlagen wie Land, Wasser, Boden und Biodiversität ausgebeutet, während gleichzeitig immer noch jeder achte Mensch an Hunger leidet und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft.

    Schnippeln - Diskutieren - Handeln

    Wir wollen das nicht länger hinnehmen! Mit der Workshop-Reihe „Politischer Suppentopf” bereiten wir uns ein Zukunftsmenü und entwickeln gemeinsam Visionen eines zukunftsfähigen Ernährungssystems in urbanen Räumen – mach mit!
    Das Rezept:

    • Ein gute Suppe braucht die richtigen Ingredienzien: Wir laden lokale Initiativen ein, sich und ihre Zutaten vorzustellen. Egal ob die Kräuter aus dem Urban Gardening-Projekt um die Ecke, die Kartoffeln aus der neu gegründeten FoodCop, oder die Motivation der lokalen Kampagne gegen Land Grabbing – alle bringen etwas mit für unseren politischen Suppentopf.
    • Die lokalen Initiativen erzählen uns beim Schnippeln die Geschichten hinter ihren Zutaten. Aus ihnen kochen wir zusammen mit Kochaktivist Wam Kat ein leckeres Zukunftsmenü und kommen ins Gespräch.
    • Mit den Beiträgen von Gästen außerhalb der Region verleihen wir unserem Menü die passende Würze und laden euch zu einem Blick über den Tellerrand ein. Dabei beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen und Problemen des globalen Ernährungssystems.
    • Als Nachtisch gibt es eine Portion Aktivismus: Gemeinsam wollen wir Visionen für eine zukunftsfähige Ernährung entwickeln. In Kleingruppen diskutieren wir, lernen voneinander, vernetzen uns und schieben zusammen neue Projekte. Dabei werden wir konkrete Schritte festlegen, mit denen unsere Ideen Realität werden.

    Diese Suppentöpfe haben bisher stattgefunden:

     

    Mehr Informationen zu den Suppentöpfen sind hier zu finden. 

    INKOTA beim Gipfel der Alternativen

     

    Im Vorfeld des G7-Gipfels findet vom 3. bis zum 4. Juni 2015 der Internationale Gipfel der Alternativen in München statt. INKOTA und viele weitere Organisationen und AktivistInnen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Menschenrechte, Umweltschutz u.v.m. treffen sich dort, um ihre Kritik an der Politik der G7-Staaten in die Öffentlichkeit zu tragen und politische Gegenentwürfe für eine solidarische, friedliche und ökologische Welt zu erarbeiten.

    INKOTA beteiligt sich zusammen mit Luis Muchanga, Geschäftsführer der Kleinbauernorganisation UNAC aus Mosambik, an zwei Veranstaltungen beim Gipfel der Alternativen. Dabei wird Luis Muchanga, der auf Einladung von INKOTA zu Gast in Deutschland ist, aus erster Hand von den Auswirkungen der konzernorientierten Agrarpolitik der G7-Staaten auf Kleinbäuerinnen und -bauern in Mosambik berichten. An Beispielen zeigt er auf, dass Initiativen wie die Neue Allianz für Ernährungssicherung der G7-Staaten Gefahr laufen, zu Landlosigkeit, Hunger und Armut zu führen.

    An folgenden Veranstaltungen wirken Luis Muchanga und ReferentInnen von INKOTA mit:

    • Was: Hauptpodium „Die Welt im Ausverkauf: Wachstumsdogma, Klimawandel, Folgen für den globalen Süden und Flucht/Migration“
      Wann:
      Do., 4. Juni 2015 von 9:00 bis 10:45 Uhr
      Wo:
      Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1, 80636 München

    • Was: Workshop „Konzernmacht grenzenlos: Die G7 und das weltweite Landwirtschafts- und Ernährungssystem“
      Wann: Do., 4. Juni 2015 von 11:30 bis 13:15 Uhr
      Wo: Gewerkschaftshaus, Großer Saal, Schwanthalerstraße 64, München

    • Was: DEINE STIMME GEGEN ARMUT-Festival mit Luis Muchanga
      Wann: Do., 4. Juni 2015 ab 20 Uhr
      Wo: Feierwerk: Hansastraße 39 – 41, 81373 München

     

     

    Wir haben es satt! Kongress

    Jetzt anmelden für den "Wir haben es satt!" Kongress - Landwirtschaft macht Essen.

    Vom 30. September bis zum 3. Oktober 2016 wollen wir uns unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen“ damit beschäftigen wo unser Essen herkommt, welche globalen Machtgefüge die Lebensmittelproduktion steuern und wie wir den Umbau der Landwirtschaft gestalten können.

    Freut euch auf vier Tage voll mit spannenden Diskussionen, Impulsen, Guten Beispielen gelebter Alternativen, Arbeitsgruppen und Aktivwerkstätten rund um die Landwirtschaft und das Essen der Zukunft. Parallel bietet das "Stadt Land Food – Festival"  interessante Märkte und Werkstätten. 

    INKOTA wird auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein und den Kongress aktiv mitgestalten!

    Das Programm gibt's hier. Ab sofort könnt ihr euch für den Kongress anmelden.

    Zukunftsfähige Tellerwende

    © Philipp Striegler

    Der Ernährungsrat Berlin wurde offiziell gegründet und setzt sich ab sofort für eine zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in der Region ein.

    Jetzt geht’s richtig los: nach fast einem Jahr Vorbereitungszeit hat der Ernährungsrat Berlin am 22. April mit einer feierlichen Gründungsveranstaltung offiziell die Arbeit aufgenommen. Rund 170 Menschen waren zur Gründung gekommen – das große Interesse zeigt, dass immer mehr Menschen in der Region nicht mehr hinnehmen wollen, wie unser Ernährungssystem Mensch, Tier und Umwelt schadet!

    Der Ernährungsrat hat das Ziel, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungssystems in der Region aktiv voranzutreiben. Er ist die Plattform aller lokal und regional tätigen Akteure dieses Wandels: Verbraucher*innen, bäuerlichen Erzeuger*innen, Stadtgärtner*innen, Lebensmittelretter*innen, Vertreter*innen der lokalen Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Verbänden, Vereinen und Bildungseinrichtungen u.a.m.

    In einer inhaltlichen Vision haben die Akteure des Ernährungsrats ihre Zielvorstellungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem geklärt. In den nächsten Monaten werden ausgehend von dieser Vision nun Forderungen und Aktivitäten entwickelt und umgesetzt. Wer sich dabei aktiv einbringen möchte, kann sich an Christine Pohl, Koordinatorin des Berliner Ernährungsrats bei INKOTA wenden: pohl@remove-this.inkota.remove-this.de. Mehr Informationen gibt es außerdem auf der Webseite des Ernährungsrats.  

    Wir haben es satt 2016!

    Unter dem Slogan "Wir haben es satt!" ruft ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Bauern und Bäuerinnen, entwicklungspolitischen Gruppen und vielen mehr am 16. Januar 2016 bereits zum sechsten Mal zur großen „Wir haben es satt“-Demonstration in Berlin auf. Nach der Demo geht es beim Politischen Suppentopf ums Vernetzen und um Inspiration. Doch auch schon am Vorabend heißt es Topf-Tanz-Talk bei Deutschlands größter Schnippeldisko. INKOTA ist wie immer dabei - und zählt auf euch!

    Schnippeldisko Topf-Tanz-Talk

    Wann: Freitag, 15. Januar 2016, 18-22 Uhr
    Wo:
    ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin-Moabit

    Eigentlich sind wir dagegen alles in einen Topf zu werfen. Aber an diesem Abend machen wir eine Ausnahme! Weit mehr als eine Tonne Gemüse wollen wir gemeinsam schälen, schnippeln und kochen. Denn die Tausenden von Menschen auf der Wir haben es satt!-Demo wollen mit einer Protestsuppe satt und glücklich gemacht werden. Ohne Mampf kein Kampf!

    Um jedoch nicht nur Kürbis, Kartoffel und Co, sondern auch den HelferInnen einzuheizen, gibt es Musik von DJ*anes der Green Music Initiative auf die Ohren! Und für die richtige Würze sorgen nicht nur die Premiere des neuen INKOTA-Erklärfilms über „Ernährungsräte“ sonder wir sagen auch „Bühne frei!” für die internationale Agrarwende-Bewegung: AktivistInnen und Engagierte aus dem globalen Süden und Norden, geben Einblicke in ihre Kämpfe und Erfolge im Streit für ein weltweit sozial gerechtes und ökologisch nachhaltigeres Ernährungssystem.

    Themen, die sie vertreten werden:

    • Land Grabbing - Nein Danke! Zugang zu Land erstreiten
    • Don't waste it! - Lebensmittelverschwendung verhindern
    • Weil sie es wert sind - Für gute Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft
    • Unser Essen geht uns alle an - Ernährungssysteme demokratisieren
    • Food is not a Weapon - Solidarität mit Geflüchteten
    • Keine Milchseen und Butterberge - Für eine gerechte Landwirtschaft in Nord und Süd

    Demo – Wir haben es satt!

    Wann: Samstag, 16. Januar 2016, 12 Uhr
    Wo: Potsdamer Platz, Berlin

    Am nächsten Tag geht es gleich weiter, wenn sich die Groß-Demo zum sechsten Mal jährt. Und sie ist so wichtig wie eh und je. Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern für den Bedarf einer Region erzeugt oder von Konzernen, die für den Weltmarkt produzieren? Die Bundesregierung und Agrarindustrie setzen auf steigende Agrarexporte, vor allem von Milch und Fleisch, zu Dumpingpreisen. Dafür sollen unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft für den Weltmarkt getrimmt werden – immer mehr und immer billiger. Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt. Wir haben es satt!

    INKOTA steht für Hunger auf Veränderung und gehört deshalb auch dieses Jahr wieder zu den Trägerorganisationen der Demonstration. Die Zukunft gehört einer bäuerlichen, ökologischeren und sozial gerechten Landwirtschaft! Deshalb ziehen wir laut und entschlossen vors Kanzleramt und fordern die Bundesregierung zur Agrarwende auf. Sei dabei!

    Supp'n Talk – Aufwärmen nach der Demo

    Wann: Samstag, 16. Januar 2016, 15-19 Uhr
    Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

    Der etwas andere Politische Suppentopf. Nach der Demo heißt es „Aufwärmen – Genießen – Vernetzen – Diskutieren“. Bei leckerem Essen und heißen Getränken präsentieren sich internationale und nationale Initiativen, die schon heute exemplarisch für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung stehen. Vernetzen, Inspirationen sammeln und die Agrarwende vorantreiben. Alle sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

    Website von "Wir haben es satt"

    Agrarexperte aus Mosambik kritisiert G7

     

    Die G7 krempeln mit der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“ die mosambikanische Landwirtschaft zum Vorteil großer Agrarkonzerne um. So sieht es Luís Muchanga, Direktor des mosambikanischen Kleinbauernverbands UNAC. Anlässlich des G7-Gipfels hat das INKOTA-netzwerk Muchanga nach Deutschland eingeladen. Aus erster Hand berichtet er, wie das, was die G7 als Hunger- und Armutsbekämpfung bezeichnet, die Lebensgrundlagen tausender Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bedroht.

    Mosambik ist eines der ersten Mitgliedsländer der „Neuen Allianz“, die 2012 von den G7 ins Leben gerufen wurde. Die Auswirkungen dort werfen ein Schlaglicht auf das, was auch in den neun anderen afrikanischen Staaten noch kommen kann. „Vor dem Start der ‚Neuen Allianz’ konnten Kleinbauern ihr Saatgut untereinander tauschen“, erklärt Muchanga. „Mit der ‚Neuen Allianz’ hat Mosambik aber Gesetze verabschiedet, die die freie Verteilung von Saatgut verbieten und Kleinbauern dazu zwingen, teures Saatgut bei Agrarkonzernen einzukaufen.“

    15 strukturelle Reformen in wichtigen Sektoren wie dem Saatgutbereich und bei der Landnutzung sind in Mosambik bereits umgesetzt oder in Vorbereitung. Bisher gingen diese alle zu Lasten der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Luís Muchanga kommt deshalb zu dem Schluss: „Die Neue Allianz der G7 setzt auf das falsche Landwirtschaftsmodell und geht an den Bedürfnissen und Vorstellungen der mosambikanischen Bevölkerung vorbei. Das wollen wir ändern.“

    Öffentliche Veranstaltungen mit Luís Muchanga

    Luís Muchanga wird bei folgenden öffentlichen Veranstaltungen mitwirken und Sie sind herzlich dazu eingeladen.

    Beim Alternativgipfel in München

    • Wann: Do., 4. Juni 2015 von 9:00 bis 10:45 Uhr
      Was: Internationaler Gipfel der Alternativen – Hauptpodium „Die Welt im Ausverkauf: Wachstumsdogma, Klimawandel, Folgen für den globalen Süden und Flucht/Migration“
      Wo: Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1, 80636 München

    • Wann: Do., 4. Juni 2015 von 11:30 bis 13:15 Uhr
      Was: Internationaler Gipfel der Alternativen – Workshop „Konzernmacht grenzenlos: Die G7 und das weltweite Landwirtschafts- und Ernährungssystem“
      Wo: Gewerkschaftshaus, Großer Saal, Schwanthalerstraße 64, 80336 München

    • Wann: Do., 4. Juni 2015, ab 20 Uhr
      Was: Gastredner beim „Deine Stimme gegen Armut“-Festival
      Wo: Feierwerk, Hansastraße 39-41, 81373 München

    Luis Muchanga in Berlin

    • Wann: Mo., 8. Juni 2015, 18.30 Uhr
      Was: „Plantagen. Politik. Proteste.“ – Gespräch und Diskussion mit Luís Muchanga
      Wo: Rosa Luxemburg Stiftung, Salon, FM 135 1. Stock, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

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    Wann und Wo du die Möglichkeit dazu hast, erfährst du immer rechtzeitig hier. Wir halten dich auch gerne mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.



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